Hybrides Arbeiten – nur ein Trend oder ein echter Wettbewerbsvorteil?

Hybrides Arbeiten – nur ein Trend oder ein echter Wettbewerbsvorteil?

Spannende Diskussionen rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in einer hybriden Arbeitswelt gab es bei der Veranstaltung „Hybrides Arbeiten – Gestalten Sie Vereinbarkeit und erhöhen Sie Ihre Arbeitgeberattraktivität“, welche das TEA-Projekt gemeinsam mit dem Netzwerkbüro „Erfolgsfaktor Familie“ durchgeführt hat.

Arbeitgeber stehen in der heutigen Zeit oftmals vor der Frage, ob und in welchem Umfang den Mitarbeitenden hybrides Arbeiten ermöglicht werden soll und kann. Es ist nachvollziehbar, dass hybrides Arbeiten gerade auch im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitnehmende viele Vorteile hat und ein Erfolgsfaktor sein kann. Dennoch erfordert es auf allen Hierarchieebenen auch neue Fähigkeiten, die erlernt werden müssen, um beispielsweise das Führen auf Distanz oder die Kommunikation in hybriden Teams erfolgreich umzusetzen.

Zu Beginn der Veranstaltung erfolgte ein kurzer Impuls zu dem Thema „Hybrides Arbeiten – Potentiale für die Vereinbarkeit“ und anschließend stiegen die Vortragenden in die Diskussion ein. Dabei ging es neben den Vor- und Nachteilen, die hybrides Arbeiten im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf und Familie mit sich bringt, viel um die Erfahrungen und Handlungsmaßnahmen in der Unternehmenspraxis. Die Teilnehmenden berichteten von ihren Erfahrungen mit hybridem Arbeiten generell und auch der Führung auf Distanz im Speziellen. Dabei wurden in der Diskussionsrunde auch aktuelle Herausforderungen und Maßnahmen angesprochen.

Schließlich konnten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Praxis anderer Unternehmen und Denkanstöße für Maßnahmen im eigenen Unternehmen erhalten. Insbesondere die rege Teilnahmebereitschaft und der Austausch aller Beteiligten hat die Organisatoren sehr gefreut.

Spannende Ideen beim vierten Netzwerktreffen der Coworking Spaces in Leer

Wieder viele neue Gesichter und spannende Coworking Ideen bei dem vierten Netzwerktreffen im nesse.office

Am 30.11.2022 hat Andreas Meinders alle Coworkingbetreiber/innen und Interessierte zum Netzwerktreffen nach Leer eingeladen. Obwohl das Treffen in hybrider Form organisiert wurde, kamen die meisten Teilnehmenden persönlich zum nesse.office. Dabei nahmen viele Teilnehmende Fahrten quer durch die Ems-Achse auf sich, um vor Ort dabei sein zu können. Besonders gefreut hat es uns, einige der Teilnehmenden endlich auch persönlich kennenzulernen.

Wie bereits bei den vergangenen Treffen, konnte das Projektteam neue Gesichter begrüßen, die zu der stetig wachsenden Gruppe hinzugestoßen sind. Nicht nur dies, sondern auch die Vielzahl der Coworking Ideen der einzelnen Teilnehmenden zeigt die Bewegung, die aktuell in dem Thema Coworking steckt. In den Vorstellungen und Diskussionen wurde zudem deutlich, wie unterschiedlich und facettenreich Coworking sein kann und dass man Coworking in ganz verschiedene Richtungen denken und auch mit anderen Ideen kombinieren kann.

Im nächsten Jahr werden die Coworkenden in der Ems–Achse noch mehr Möglichkeiten für Coworking haben, denn viele Spaces stehen schon in den Startlöchern. Den Anfang hat bereits der neu eröffnete Space coworkschanze in Lingen im Dezember gemacht.

Schließlich wurden bei dem Treffen nicht nur Ideen und aktuelle Herausforderungen z.B. im Hinblick auf die Energiekrise ausgetauscht, sondern auch neue Kontakte geknüpft. Es freut uns sehr, wenn sich Schnittmengen und Potenziale der Zusammenarbeit ergeben, denn gerade dies macht ein Netzwerk aus. Zum Abschluss folgte der obligatorische Rundgang durch diesen Coworking Space.

Falls auch Sie sich gerne mit anderen Coworking Space Betreiber/innen und Interessierten vernetzen wollen, dann melden Sie sich sehr gerne bei dem Projektteam und seien Sie bei unserem nächsten Treffen am 14. Februar 2023 in Papenburg mit dabei.

Workfriendly Places

Arbeiten in den „Workfriendly Places“ in unserer Region!

Mobiles Arbeiten bedeutet nicht nur, den Laptop am heimischen Küchentisch oder in einem Coworking Space aufzuklappen, sondern kann beispielsweise auch bedeuten, in einem Gastronomiebetrieb zu arbeiten. Arbeiten in einer anderen, kreativen Atmosphäre mit einem leckeren Cappuccino hört sich erstmal sehr verlockend an, aber von Café zu Café gehen und nach einem stabilen Internet fragen – das klingt kompliziert. Und dann ist wohlmöglich noch der Akku fast leer und eine Steckdose wird benötigt.

Um die Suche nach einem passenden mobilen Arbeitsplatz zu erleichtern und Suchenden die vielfältigen Möglichkeiten in unserer Region aufzuzeigen, hat das Projektteam das Label „Workfriendly Place“ entwickelt. Als „Workfriendly Places“ werden all diejenigen Orte bezeichnet, die auf den ersten Blick vielleicht nicht einem typischen Arbeitsplatz in einem Büro oder Coworking Space entsprechen, sich aber dennoch sehr gut für mobiles Arbeiten eignen. Diese Orte erfüllen bestimmte Mindestanforderungen, die für das Arbeiten von unterwegs unerlässlich sind, wie beispielsweise eine stabile Internetverbindung. Alle Orte in unserer Region, die bereits als „Workfriendly Place“ ausgezeichnet wurden, sind in der untenstehenden Karte abgebildet und werden sukzessive um weitere Orte ergänzt.

Ganz egal ob nur zur Überbrückung zwischen zwei Außendienstterminen, für mehrere Stunden oder nur um neuen, kreativen Input zu erhalten, die „Workfriendly Places“ in der Ems-Achse freuen sich auf Ihren Besuch!

Sind Sie auch ein „Workfriendly Place“, stehen aber noch nicht auf unserer Karte oder Sie kennen solche Orte? Dann teilen Sie Ihr Wissen mit uns. Wir sind gespannt auf Ihre Tipps und Erfahrungen!

Workationhaus Freya Blue

Workationhaus Freya Blue

Genug von der immer gleichen Arbeitsumgebung, aber der nächste Strandurlaub ist noch in weiter Ferne? Wie wäre es dann mit Workation? Workation setzt sich aus den Wörtern „work“ für Arbeit und „vacation“ für Urlaub zusammen. Also man arbeitet und erholt sich gleichzeitig an einem Ort. Wir vom Projekt „TEA –Telearbeit in der Ems-Achse“ waren zu Besuch bei Birgit Eschbach, die seit 2022 in Weener das Workationhaus „Freya Blue“ zur Vermietung anbietet. Sie hat uns einen Einblick gegeben, was sie unter Workation versteht und welche Potenziale sich aus ihrer Sicht für die Region ergeben können. Birgit Eschbach hat uns in ihrem Workationhaus herumgeführt. Die Besonderheit liegt darin, dass das Ferienhaus zusätzlich über ein gut ausgestattetes Büro mit umfangreicher technischer Ausstattung verfügt. Dadurch werden optimale Möglichkeiten für konzentriertes Arbeiten geschaffen. Um dann nach getaner Arbeit abschalten zu können, kann man die wunderschöne Natur rund um Weener erkunden. Haben auch Sie ein Workationhaus in der Region oder schon Erfahrungen mit Workation gemacht? -dann melden Sie sich bei uns und teilen uns Ihre Erfahrungen mit. Wir freuen uns auf spannende Einblicke in dieses aktuelle Thema!

3. Netzwerktreffen der Coworking Spaces – viele neue Gesichter und spannende Projektideen

3. Netzwerktreffen der Coworking Spaces – viele neue Gesichter und spannende Projektideen

Am 14.09. hat bereits das dritte Netzwerktreffen der Coworking Spaces der Ems-Achse stattgefunden. Auch wenn das Treffen als hybride Veranstaltung geplant war, sind doch fast alle persönlich zum Stellwerk in Meppen, dem Coworking Space von Jens Menke, gekommen. Viele der Coworking Betreiber/innen kannten sich bereits von den vorherigen Treffen, dennoch konnten wir auch dieses Mal neue Gesichter begrüßen. Es freut uns sehr zu sehen, dass das Netzwerk Gestalt annimmt und immer weiterwächst. Die Teilnehmer/innen eint zwar, dass alle einen Coworking Space betreiben oder in Zukunft betreiben wollen, dennoch hat jede/r eigene Erfahrungen mit der Errichtung und dem Betrieb eines Spaces gemacht, welche für die gesamte Gruppe wertvoll und hilfreich sein können.

Daher wurde auch dieses Mal bei Kaffee und Kuchen viel über neue Projektideen gesprochen und wir haben uns über spannende Themen rund um Coworking ausgetauscht. Dabei haben wir uns auch die Frage gestellt, wie wir ein breiteres Bewusstsein für Coworking Spaces in unserer Region schaffen können und über verschiedene Maßnahmen diskutiert.

Abgerundet wurde das Treffen von unserem Referenten Hans-Albrecht Wiehler, der uns einen interessanten Einblick in das Konzept von CoWorkLand gegeben hat. Wir merken, dass das Thema großen Anklang in der Region findet und freuen uns sehr, dass wir stetig neue Gesichter in unserer Runde begrüßen dürfen. Also falls Sie Interesse an der Vernetzung mit anderen Co-Working Space-Betreiber/innen haben oder Sie die Thematik einfach nur spannend finden, dann lassen Sie es uns gerne wissen. Eine kurze Nachricht an das Projektteam genügt.

Tag der offenen Tür der Coworking Spaces in der Ems-Achse

Neue Arbeitsorte kennenlernen beim Tag der offenen Tür der Coworking Spaces in der Ems-Achse

Am 23.06.2022 öffneten die Coworking Spaces in der Region ihre Türen und alle Coworking Interessierten hatten die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von dieser neuen Arbeitsform zu machen. Entlang der Ems-Achse, von Carolinensiel bis nach Langen, gab es für die Besucher viel zu entdecken. Neben der Besichtigung der einzelnen Spaces und dem Austausch mit anderen Interessierten hatte jeder Coworking Space eigene kleine Aktionen und Leckereien vorbereitet.

Im hohen Norden, bei WEAV.land in Carolinensiel, konnten die Besucher die Entstehung des Coworking Space direkt miterleben und vor Ort mehr über diesen Space, der sich aktuell noch im Bau befindet, erfahren. Bei bestem Wetter bot sich auch die große Wiese als idealer Ort zum Netzwerken und Arbeiten an. Im Space JuSt Ventures in Emden gab es richtiges Kinofeeling bei einem Vortrag über „New Work“ und auch im Glaswerk in Oldenburg drehte sich mit einem Vortrag zum Future Office Lab alles um das moderne Arbeiten. Im nesse.office in Leer konnten sich die Coworking Interessierten mit vielen Leckereien stärken, während der Future - Head Jan Pleis einen Impulsvortrag über die Zukunft der Arbeit gehalten hat. Neben der Besichtigung des Coworking Spaces bei den #papenburglocals in Papenburg konnten die Interessierten ebenfalls den Klüterraum kennenlernen. Ein DJ sorgte dort für eine tolle Atmosphäre und lud mit seiner Musik zum Verweilen ein. Auch im Stellwerk in Meppen konnten sich alle Interessierten umschauen und sich ein eigenes Bild von den Möglichkeiten vor Ort machen. Auch hier war es möglich, in lockerer Atmosphäre direkt mit dem Betreiber ins Gespräch zu kommen und herauszufinden, ob Coworking eine Alternative zum Home Office oder dem Büro sein kann. Spannende Einblicke in die Welt des Coworking und leckere Burger erwarteten die Besucher bei den EmsMakers in Langen. Neben der Besichtigung der Coworking Flächen hatten die Besucher auch die Möglichkeit, einen Blick in das professionelle Studio zu werfen, das auch angemietet werden kann.

Dieser gelungene Tag war eine großartige Möglichkeit, die Coworking Spaces in der Region kennenzulernen und ganz unverbindlich mit den Betreibenden und anderen Coworkenden ins Gespräch zu kommen. Denn insbesondere im persönlichen Gespräch lässt sich herausfinden, ob Coworking eine geeignete Option für die tägliche Arbeit sein kann. Wir freuen uns jetzt schon auf viele weitere Aktionen in den Coworking Spaces unserer Region.

Vernetzung der Coworking Spaces der Region

Zweites Vernetzungstreffen der Coworking Spaces – Austausch vor Ort und virtuell

In der Coworking Szene passiert im Moment sehr viel und allein in den letzten Monaten sind einige neue Coworking Spaces in unserer Region entstanden oder in Planung. Die Entwicklungen schreiten in einem schnellen Tempo voran und daher setzt sich das TEA - Projekt dafür ein, alle Akteure in der Region der Ems-Achse zusammenzubringen und den Austausch untereinander zu fördern. Denn gerade bei Themen, die noch sehr viel Aufklärungsarbeit benötigen, wie das Thema Coworking im ländlichen Raum, ist es doch umso wertvoller, wenn man voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen kann. Zudem können wir als Netzwerk der Coworking Spaces in der Region der Ems-Achse gemeinsam nach außen treten und gemeinsam in unserer Region sichtbar werden sowie die Relevanz dieser neuen Arbeitsorte aufzeigen.

Ein Netzwerk lebt von dem gegenseitigen Austausch und daher sind wir sehr froh, dass unser zweites Vernetzungstreffen dieses Mal in hybrider Form stattfinden konnte. Ein Teil der Coworking Space Betreiber und Interessierten hat sich in dem Coworking Space JuSt Ventures in Emden getroffen, während der andere Teil der Gruppe online zugeschaltet wurde. Auch bei diesem Treffen konnten wieder viele Erfahrungen ausgetauscht, Fragen geklärt und neue Projektideen diskutiert werden. Sehr interessant war auch der Impulsvortrag von Karsten Kossatz über seine Firma independesk und die anschließende Diskussion. Zudem hatten alle, die vor Ort waren, die Chance, den Coworking Space JuSt Ventures zu besichtigen und vielleicht auch noch Anregungen für den eigenen Space zu erhalten.

Das nächste Vernetzungstreffen wird voraussichtlich im September in Meppen im Coworking Space Stellwerk stattfinden. Alle, die gerne teilnehmen möchten, sind herzlich eingeladen. Eine kurze Nachricht an das Projektteam genügt.

Coworking nur eine Modeerscheinung?

Coworking – nur eine Modeerscheinung oder eine echte Alternative?

Coworking – eine neue Form des Arbeitens, die auch außerhalb der Grenzen von Berlin oder Hamburg immer präsenter wird. Coworking Spaces sind längst nicht mehr nur Orte für kreative Solo-Selbstständige und hippe Start-ups sondern etablieren sich langsam als Arbeitsorte für jeden.

Die Wortzusammensetzung aus „co“ und „working“ macht den Charakter dieser Arbeitsform deutlich und zeigt auch den Unterschied zu der klassischen Bürovermietung auf. Bei der Arbeit in einem Coworking Space kann jeder einzelne von dem Austausch untereinander profitieren und neue Anregungen erhalten. Auch wenn jeder Coworkende an eigenen Projekten und für unterschiedlichste Unternehmen arbeitet, können durch die Vernetzung in den Coworking Spaces auch neue Projektideen und auf jeden Fall interessante Begegnungen entstehen.

So individuell wie die Anforderungen an die Arbeitsumgebung sein können, so individuell lässt sich auch die Arbeit in einem Coworking Space gestalten. Denn diese bieten weit mehr als nur einen Stuhl und Schreibtisch auf einer großen Fläche. Die Ausstattung reicht von festen Einzelbüros über Besprechungsräume bis hin zu flexibel buchbaren Arbeitsplätzen; und auf überlebenswichtige Dinge wie eine Kaffeemaschine und einen Drucker muss man in einem Coworking Space auch nicht verzichten. Zudem spielt es keine Rolle, ob man eher der frühe Vogel oder die Nachteule ist, denn viele Coworking Spaces sind rund um die Uhr zugänglich, sodass jede/r mit Sicherheit das Passende findet.

Auch wenn der heimische Schreibtisch mittlerweile vielleicht gut ausgestattet oder der lange Arbeitsweg zur Routine geworden ist, so lohnt es sich doch, einen Blick auf die Coworking Spaces in der Ems-Achse zu werfen und diese neuen Arbeitsorte mit ihren vielen Vorteilen kennenzulernen.

Coworking von Carolinensiel bis nach Uelsen


Coworking-Spaces

 

"Workfriendly Places" in unserer Region

 

Workation

Coworking mitten in Oldenburg - #glaswerkoldenburg | emsachse


Coworking mitten in Leer - #nesse.office | emsachse


Coworking mitten in Lingen - Vorsicht Baustelle | emsachse


Coworking mitten in Emden - #JuStVentures | emsachse

zur Webseite von #JuStVENTURES


Coworking mitten in Papenburg - #papenburglocals | emsachse

zur Webseite von #papenburglocals


Coworking mitten in Meppen - #stellwerk | emsachse

zur Webseite vom #stellwerk Meppen